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Endlich! Die evangelische Landeskirche fordert ein Mindestlohn

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Das hat wieder lange gedauert. Die evangelische Landeskirche hat sich dazu durchgedrungen auch mal ein politischen Standpunkt zum Thema Soziale Gerechtigkeit zu beziehen. Sie fordern nun das es ein gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro/Stunde geben soll (Jesus.de: "Armutsbekämpfung: Evangelische Kirche in Bayern fordert Mindestlohn von 8,50 Euro", 19.04.13).

Da die evangelische Landeskirche mit ihren karitativen Diensten einer der größten Arbeitgeber ist, hindert sie niemand daran, es gleich in die Tat umzusetzen und keiner ihrer Angestellten und vor allem keiner der bei ihnen arbeitenden Leiharbeiterinnen und 8,50 Euro/Stunde zu zahlen. Bisher war die evangelische Landeskirche als Arbeitgeber leider für das Gegenteil bekant: Lohndumping und Prekariat (Siehe z.B. Spielel, 12.01.2011, "Diakonie-Heime betreiben Lohndumping à la Schlecker") . Also das alte Spiel: Waser predigen und wein saufen!