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James Cook und die Quäker

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James Cook hat mich schon immer fasziniert. Ich hatte mal durch Zufall einen Bildband zu seinen Südsee-Reisen mit Auszügen deiner Logbücher. Es hat so dermaßen meine Phantasie angeregt, das ich mir dann die Logbücher als Buch gekauft und gelesen habe. Ich wahr tief beeindruckt, mit welchen Respekt er über seine Mannschaft schrieb und vor allem über die Ureinwohner.

Er war stets um die Gesundheit seiner Mannschaft und die der Übervölkerung gleichermaßen besorgt und bemüht. Während seiner z.T. Jahrelangen Forschungsreisen kam es nie zu Meuterungen und der Krankenstand war weit unterdurchschnittlich gering, für seine Zeit. Er experimentierte mit der Schiffskost um Mangelerscheinungen zu verhindern und er versuchte den Kontakt mit den Ureinwohnern fair zu gestalten. Er betrog sie nicht und versucht sogar, sie von den Krankheiten der Westlichen Welt zu bewahren.

Ich hatte mich immer gefragt, wo her der Mann aus einfachen Verhältnissen diese Einstellung her hat. Jetzt habe ich scheinbar die Antwort gefunden: John Walker. John Walker war sein Ziehvater und Zeitlebens Freund. Er lebte mit ihm und seiner Familie zusammen seid der 17 Jahre wahr um in dem Haus eine Lehre zu machen. John Walker war Quäker. James Cook wurde zwar nie Quäker, aber offenbar hat es doch tiefe Spuren hinterlassen. In der Zeitschrift mare wurde diese Verbindung angerissen.

James Cook war verheiratet. Hatte 6 Kinder. Die meiste Zeit seiner Ehe war ich nicht Zu hause. Mit seiner Frau verbrachte er nur wenige Monate. Zwei seiner Kinder hatte er nie gesehen. Eines wahr gestorben, bevor er von einer Reise zurück wahr und das andere Sah er nicht, weil er vorher auf seiner Dritten Reise starb. Seine Frau war ihm aber tief verbunden. Es wird ihr nachgesagt, sie hätte alle seine Briefe auswendig gekonnt.

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