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Gotteslästerung vom feinsten

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Ich lese regelmäßig den Blog von Peter Aschoff[1]. In dem Artikel “Bibel pervers”[4] weist er auf Spiegel online [2] hin, die ein paar PowerPoint Folien von Donald Rumsfeld zeigen.

Peter sinniert in seinem Blog in dem Zusammenhang darüber, ob es auch so was wie ein "black christianity" gibt, in Anlehnung an “Schwarze Magie”. Das erinnert mich daran, das Katholische Länder von den Frühen (Quaker) Freunden “dark countries” genannt wurden. Deshalb, weil sich ihn ihren Augen der Geist der Katholiken völlig verfinstert hat. In Gegensatz natürlich zu den frühen Freunden, die für sich in Anspruch nahmen im Licht zu stehen.

Der größte Vorwurf der Quäker den Katholiken gegenüber war die blutige Verfolgung von andersgläubigen, Ketzern und vermeidlichen Hexen.

Bei W. Penn liest sich das in seinem “No Cross No Crown” so:

Peter zeigte schon an einem Beispiel, wie Donald Rumsfeld die Zitate aus dem Zusammenhang gerissen hat und zum Gegenteil seiner Bedeutung pervertierte. Von mir auch noch mal ein Beispiel. So zitiert Donald Rumsfeld Epheser, 6:13 (Lutherübersetzung 1985):

Hier wird nun glasklar das die Waffen Gottes "Wahrheit" und "Gerechtigkeit" sind und das für das "Evangelium vom Frieden" gekämpft wird. Und zwar nicht gegen Menschen, sondern gegen böse Geister!! Also keine (äußerlichen) Waffen und Gewalt.

Um die Frage von Peter zu beantworten ob es ein "black christianity": Nun, es gibt den biblischen Begriff des Antichristen[3] und Donald Rumsfeld ist auf alle Fälle ein viel versprechender Anwärter auf den Titel Antichrist!.

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Fussnoten