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Das GYM und das Liebe Geld [update 27.08.2010]

Der Artikel stammt aus dem Archiv! Die Formatierung kann beschädigt sein.

Erstveröffentlichung: 2010-08-26 20:00

In den letzten Tagen taten mir gegenüber einige GYM-Mitglieder ihrer Entrüstung über einen Bettelbrief der Schreiber des GYM kund (Den Brief habe ich zur allgemeinen Diskussion unten an gehangen). Ich kann und will die Klagen der Betreffenden hier gar nicht wiederholen, da sie nicht meine Meinung widerspiegeln und ich sie auch nur zum Teil nachvollziehen kann. Ich finde, da sollten die Betreffenden selber den Mut aufbringen, offen da zu zu stehen und ihre Meinung auch öffentlich kund zu tun.

Zu den Brief könnte man einiges sagen. Etwa zu der Art der Formulierung, der Argumente oder Ton. Oder man könnte anfangen Dinge gegeneinander auf zu rechnen. Das z.B. die Kosten für die Auslagerung des Archivs nicht genannt werden. Oder die Personalkosten. Oder, oder, oder…

Aber ich finde das geht alles völlig vorbei an dem eigentlichen Punkt! Der entscheidende Punkt der mir auf stößt ist, ist der gleiche, der mir schon aufgestoßen ist, seid ich das GYM kenne. Und zwar die Art und Weise, wie Beschüsse gefasst werden. Der Bettelbrief ist wieder ein wunderbares Beispiel dafür: Der Arbeitsausschuss bekommt eigendlich seine Arbeitsaufträge von der Jahresversammlung. Hier hat aber der Arbeitsausschuss sich selbst den Arbeitsauftrag erteilt. Und damit nicht genug. Der Arbeitsausschuss erteilt dem Finanzausschuss einen Arbeitsauftrag, wozu er überhaupt nicht von der Jahresversammlung ermächtige oder beauftragt wurde. Wo zu auch? Wenn die Jahresversammlung einen Arbeitsauftrag hat für den Finanzausschuss, erteilt sie den selbst!

Genau diese eigenmächtige agieren der Ausschüsse macht die Jahresversammlung zu einer Veranstaltung von Hampelmännern (und -frauen). Genau DAS und nichts anderes würde ich mir von dem GYM bzw. den Ausschüssen und Schreibern nicht bieten lassen!

Der richtige Weg wäre gewesen, das der Finanzausschuss einen lesbaren aussagekräftigen und vollständigen Finanzbericht an die Bezirke schickt und darin auf Probleme hinweist. Der Bezirk reicht den Bericht an die Schreiber der Monatsversammlung und den Alleinlebenden Freunden weiter. Und zwar mit ganz konkreten Fragen:

Dann sammelt der Finazausschuss die Rückläufer und wertet sie aus. Dann stellt der Finanzausschuss eine Aufarbeitung und Zusammenfassung der Rückläufer zusammen. Diese geht als Epistel über die Viertel- und Monatsversammlung an alle Mitglieder zurück. Und bei der nächsten Jahresversammlung gehen alle gesammelt und gut informiert in die Geschäftsversammlung. Und GEMEINSAM wird dann nach einer Lösung gesucht.

Die ewigen Klüngelein in den Ausschüssen gehen mir echt auf den Sack. Hier wäre mal echte Demut vor dem HERREN und der Gemeinschaft angebracht. Das eine echte Auseinandersetzung innehab der gesamten Gemeinschaft überhaupt nicht von den Ausschüssen erwünscht ist, sieht man schon daran, das die Erklärung nicht auf www.rgdf.de veröffentlicht wurde. Statt dessen kann man dort eine mittlerweile fünf Monate alte Meldung (vom 30. Tag des des 3. Monats 2010) lesen, in der es um eine Fabrikbrand in Bangladesch geht.

[update 27.08.2010]

Irgend wie sind die Anhänge abhanden gekommen. Nun sind sie aber wieder da.

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