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Sühnentod: Die 2000 jährige theologische Endlosschleife

Der Artikel stammt aus dem Archiv! Die Formatierung kann beschädigt sein. Ich schätze Peter Aschoff als Blogger sehr. Mit seinem peregrinatio-Blog schafft er es immer wieder den - vermeintlich - abgekautesten Themen noch einen neuen Aspekt abzuringen. Aktuell beschäftigt er sich mit der so genannten “Sühnopfertheologie”:

Für die die jetzt nicht christlich Sozialisiert wurden und gerade nicht wissen worum es geht: Es geht - grob gesagt - um die Frage warum Jesus am Kreuz starb. Ich persönlich finde die Frage nicht so spannend. Da es ja kein Alleinstellungsmerkmal von Jesus war, das er am Kreuz starb. Es starben viele Tausende vor und nach ihm am Kreuz. Und der Tod war bestimmt für alle gleichermaßen beschießen.

Das Was Jesus zu etwas besonderem macht, ist seine Theologie, die er unter anderem im Matthäus, Kapitel 5 provokant und lebendig vorträgt. Eine Bibelstelle die fast jeder - mindestens vom hören-sagen kennt:


Da er aber das Volk sah, ging er auf einen Berg und setzte sich; und seine Jünger traten zu ihm, Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:

Aber welches ist die Schussszene die durch keine Ablenkung gestört wird? Richtig! Die Kreuzigung:

Das ist die theologische Endlosschleife der Christen die nicht 4 Min. wie in dem Film geht, sondern schon seid über 2000 Jahren. Gäääähhhn….. Wenn sie sich mal auf das Wesentliche konzentrieren könnten, könnten wir sicher im menschlichen Zusammenleben schon weiter sein.